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Cabras

der fischreichste Ort Italiens



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Cabras

liegt mit über 9000 Einwohnern in der Provinz Oristano, östlich der Sinis-Halbinsel im Campidano.Im Mittelalter unter den Namen Crabiliis oder Capriles bekannt, gehörte er zum Judikat Arborea.

Cabras ist berühmt für

  • die punische Ruinenstadt Tharros
  • die Kirche San Giovanni di Sinis
  • das Brunnenheiligtum Ipogeo di San Salvatore
  • den Lagunensee Stagno di Cabras

Der größte See des Sinis, westlich der Stadt gelegen, mit seinem breiten Schilfgürtel bietet die Grundlage für die traditionellen, aus Schilfbündeln zusammengeschnürten Fischerboote "ls fassonis" welche man leider nur noch selten sehen kann.

Im nördlichen des Sees, einem der fischreischsten Gewässer Italiens, leben hunderte Flamingos.

Im 17. Jahrhundert gehörte der Ort, wie weite Teile Sardiniens zu Spanien, später wurde er von genuesischen Bankiers übernommen, die ihn widerum einer Adelsfamilie ausOristano verkauften. Von den Erben des letzten Besitzers wurde der Stagno sn die sardische Regierung verkauft.

Die eigentliche Fischersiedlung Cabras ist für ihre Fischlokale bekannt, die die frischen Fänge der Lagune verarbeiten. Die bekannteste Spezialität ist die Bottarga di Cabras.

Am Seeufer steht die Renaissance-Basilika "Santa Maria". Die Sammlung des Museo Civico zeigt hauptsächlich Funde aus derTotenstadt Cuccuru S´Arriu und aus der phönizisch-römischen Stadt Tharros.
Daneben gibt es eine Ausstellung zu Kultur, Ökologie, Flora und Fauna des Sees.

Eine sehenswerte Tradition ist der "Corsa degli scalzi", das "Rennen der barfüßigen" zu Ehren des Heiligen Salvatore, welches zwischen Ende August und dem ersten Sonntag im September statt findet. Die Strecke verläuft von Cabras nach San Sanvatore und zurück.

 

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