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Geschichte

In Posada und Umgebung



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Geschichte

schmiegt sich an einen  fast 100 Meter hohen Kalkfelsen. Die Gründung kann nicht genau datiert werden und schwankt, je nach Quelle, zwischen dem 9. und 12. Jahrhundert.

Seinen sardischen Namen Pasada verdankt der Ort dem Fluß Riu Pasada. Später wurde dann daraus der italienische Name Posada. Die umgebende Schwemmlandebene, ein ursprüngliches Sumpfgebiet, wurde trockengelegt und beheimatet jetzt die (Obst-)Gärten Posadas in denen überwiegend Zitrusfrüchte geerntet werden.

Um die Burganlage, von der nur noch wenige Mauern und Zinnen erhalten geblieben sind, rankt sich eine schöne Legende:

Während Piratenüberfalls um das Jahr 1300 wollten Sarazenen die Burg von Posada belagern und aushungern.
Als die Vorräte zur Neige gingen griffen die verzweifelten Bewohner der Legende nach zu einer List: Sie fütterten eine Taube mit einigen letzten, noch vorhandenen Lebensmitteln, einer Hand voll Saubohnen und verletzten das Tier leicht, so dass es im Lager der Feinde erschöpft und überfüttert zu Boden fiel.
Die ebenfalls hungrigen Piraten betrachteten das als willkommene Mahlzeit, stellten aber fest, daß die Belagerten anscheinend über soviel Nahrung verfügten, daß sie damit sogar Tauben füttern konnten. Sie schlossen daraus, das es einen Geheimgang in das Umland geben mußte, über der sich die Einwohner versorgen konnten und gaben ihren Plan, die Burg auszuhungern, auf. Der Piratenführer, der die Sarazenen in die Niederlage geführt hat wurde noch an Ort und Stelle hingerichtet.
Diese Geschichte wird, der sardischen Tradition folgend, als Murales (Wandmalerei) am Fuße des Burgberges erzählt.
Hier findet man auch Parkplätze, die der perfekte Ausgangspunkt für die Erkundung Posadas zu Fuß sind. Für Kinder ist dort auch ein kleiner Spielplatz. Der Besuch der Altstadt lohnt sich auf jeden Fall, besonders der Beuch des Turmes, der, auf der Spitze des Berges stahend, mit seinen ca.20 Metern Höhe eine grandiose Aussicht bis hin in das nahe gelegene Siniscola, über La Caletta und Tavolara bietet.

Seit 2015 können dort ebenfalls Fahrräder und e-Bikes ausgeliehen werden.

Archäologieliebhabern ist ein Besuch  der Nuraghen Monte Idda und Pizzinnu zu emfehlen.
Monte Idda findet man auf einem Hügel in nur 500m Entfernung von der Straße nach Siniscola.

Pizzinu liegt unter den Kalkwänden der nördlichen Ausläufer des Monte Albo.

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