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Santa Lucia

Das romantische Fischerdörfchen



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Die Zeit ist stehen geblieben

wäre auch hier natürlich eine Übertreibung.
Dennoch hat man manchmal das Gefühl, in die Vergangenheit versetzt worden zu sein.

Santa Lucia, eigentlich ein Stadtteil von Siniscola, ist, anders als viele Siedlungen am Meer, natürlich gewachsen und hat auch in den Wintermonaten etwa 70 Einwohner.
Daraus resultiert, das der Ort, im Gegensatz zu vielen reinen Feriensiedlungen, über eine "natürliche" Infrastruktur, Bars mit Geschichte und kleinen Läden für den täglichen Bedarf verfügt, welche teilweise auch ganzjährig geöffnet sind.
Dieser Umstand macht Santa Lucia zu einem Geheimtipp für Frühjahr und Herbst, wobei man zu diesen Zeiten schon mobil sein sollte.

In den Sommermonaten freilich wandelt sich der Charakter des beschaulichen Örtchens radikal.
Durch einige wenige Ferienhäuser, hauptsächlich aber wegen der drei Campingplätze, präsentiert sich ein quirliges Ferienörtchen.

Neben guten (Fisch-)Restaurants sind auch einige nette kleine Bars und hervorragende Eisdielen dort zu finden.
Ein kleines Lebensmittelgeschäft sowie ein Metzger bieten alles für den kleinen Einkauf zwischendurch, den Grosseinkauf erledigt man in La Caletta oder Siniscola.
Seine Beliebtheit verdankt Santa Lucia nicht zuletzt dem unglaublichen Sandstrand, der sich mit einer Länge von etwa 6 Kilometern bis nach La Caletta zieht. Der Strandspaziergang nach La Caletta dauert etwa 45 Minuten, bis zum Frühjahr und ab Herbst kann die Wanderung durch kleine Bachläufe, insbesondere den Rio Siniscola, einen kleinen Flußlauf, der der Stadt Siniscola, zu der auch La Caletta gehört, den Namen gab, die in der Regel gut zu duchlaufen sind, etwas "aufgefrischt" werden.

Das Wahrzeichen von Santa Lucia ist ein großer, gut erhaltener Sarazenenturm, welcher die Promenade überragt.
Im November 2013 hat ein Unwetter große Teile Santa Lucias sehr in Mitleidenschaft gezogen, so daß umfangreiche Renovierungsarbeiten norwendig waren. Diese wurden im Juni 2015 abgeschlossen, so daß Santa Lucia seine Besucher jetzt im neuen Kleid begrüßt.
Im Rahmen der Renovierungen wurde zwischen dem Turm und der Kirche eine kleine Fußgängerzone eingerichtet. Abends findet hier während der Saison der Nachtmarkt statt und viele Veranstaltungen nutzen den sehr beliebten Platz.
Der ehemalige Fischerhafen Spiaggia delle Barche hingegen existiert nur noch dem Namen nach, auch diese Bucht ist mittlerweile ein Badestrand, in diesem Fall mit Kiessteinen.
Verläßt man Santa Lucia in südllicher Richtung, so kommt man nach Mandras, einer Ansammlung kleiner Buchten, überwiegend mit Steinstränden, denen schon von den Ureinwohnern, den Nuraghern, heilende Kräfte nachgesagt wurden.

Die Schotterpiste, für normale PKW ungeeignet aber ideal für Mountainbikes, endet an der Bucht von Capo Comino, in S´ena e sa Citta, einer Feriensiedlung.

 

 

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